Magnetfeldtherapie

Die Magnetfeldtherapie gehört zu den naturheilkundlichen Behandlungsverfahren. Schon wenige Minuten Kontakt mit künstlich erzeugten Magnetströmen sollen ausreichen, um heilsame Prozesse im Körper anzustoßen. Dabei sollen sich gestörte Zellfunktionen normalisieren und Heilungsprozesse unterstützen.

Die Einsatzbereiche für eine Magnetfeldtherapie sind vielfältig. Besonders häufig wird sie zur Behandlung von orthopädischen und entzündlichen Beschwerden angewendet -von Rückenschmerzen bis zu Rheuma.

Wie wirkt die Magnetfeldtherapie?

Die Magnetfeldtherapie beruht auf der Annahme, dass die Zellen des Körpers sich über elektromagnetische Impulse beeinflussen lassen. Tatsächlich basieren zahlreiche Vorgänge im Körper auf elektrischen Prozessen, darunter der Herzschlag, die Funktion der Nervenzellen, aber auch verschieden Stoffwechselvorgänge. Sind diese gestört, ist die Zellfunktion beeinträchtigt. Ihre Energieversorgung verschlechtert sich und der Abtransport von Abfallprodukten verlangsamt sich.

Positive Wirkungen sind:

  1. Hemmung von Entzündungen
  2. Stärkung des Immunsystems
  3. Schmerzlinderung
  4. Verbesserung der Sauerstoffversorgung der Zellen
  5. allgemeine Vitalisierung

Wie läuft die pulsierende Magnetfeldtherapie ab?

Bei einer solchen Behandlung lässt sich das benötigte Magnetfeld (pulsierend) mit Hilfe von Strom künstlich erzeugen. Es werden Magnetkissen oder -matten eingesetzt, um die betroffenen Körperstellen einem schwachen magnetischen Feld auszusetzen. Für die Behandlung müssen Sie sich nicht entkleiden. Metallische Gegenstände wie Schmuck und Uhren müssen Sie jedoch ablegen. Das gilt auch für metallhaltige Kleidungsstücke.

Worauf Sie achten sollten

Bei einer Anwendung zur Erhaltung der Gesundheit oder zur Regeneration, sollten akute und chronische Krankheiten vorher ausgeschlossen sein. Empfohlen wird, vor und nach der Anwendung ein großes Glas Wasser zu trinken. Bei der Magnetfeldtherapie wird der Stoffwechselprozess beschleunigt, bei denen Abfallprodukte entstehen, die über die Nieren ausgeschieden werden müssen.

Wann kann man Magnetfeldtherapie anwenden?

Die Einsatzgebiete sind äußerst vielfältig. Die Wirkungen lassen sich fast alle mit der durchblutungsfördernden und stoffwechselanregenden Wirkung erklären. Insbesondere bei Problemen mit dem Bewegungsapparat kann die Magnetfeldtherapie schmerzlindernd wirken und den Heilungsprozess bei Knochenbrüchen günstig beeinflussen. Besonders häufig wird sie bei Arthrose  eingesetzt. Sie eignet sich aber auch sehr gut zur unterstützenden Behandlung einer schulmedizinischen Therapie bei Rheuma und Osteoporose.

Außerdem wird sie häufig zur Muskelentspannung eingesetzt.

In der nachfolgenden Übersicht finden Sie eine Zusammenstellung der häufigsten Einsatzgebiete der Magnetfeldtherapie:

  1. Arthrose
  2. Rückenschmerzen
  3. Rheuma
  4. Bandscheibenvorfälle
  5. Verbesserung der Knochenheilung
  6. erhöhte Infektanfälligkeit
  7. Durchblutungsstörungen
  8. Blutdruckprobleme
  9. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Antriebsmangel
  10. Herpes, Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne
  11. verzögerte Wundheilung
  12. Verdauungsstörungen
  13. Allergien
  14. Regulierung des Hormonhaushaltes
  15. Kopfschmerzen und Migräne
  16. Menstruationsbeschwerden
  17. Schwindel
  18. Tinnitus

Nebenwirkungen sind unbekannt.

Es können Erstverschlimmerungen auftreten. Dies wird von den behandelnden Therapeuten als gute Reaktion auf die Therapie gewertet.

Keine Therapie für Patienten mit elektronischen Implantaten

Dies sind implantierte Herzschrittmacher und andere Implantate wie Insulinpumpen und Defibrillatoren.

Ungeeignet für Schwangere, kleine Kinder und Personen mit Medikamentenpflastern und nach Organtransplantationen!